Premiumgans für den guten Zweck

Gemeinsam mit Familie oder Freunden eine festliche Martinsgans genießen – und dabei auch noch etwas Gutes tun: Diese Möglichkeit bietet in diesem Jahr der Koch Oliver Ciliox. Der 41-Jährige aus Leun hat im September seine neue Stelle in der Großküche der Lebenshilfe Dillenburg in Flammersbach angetreten und zugleich eine besondere Spendenaktion gestartet.

… mehr dazu

Doppelt 60: Christoph Heinigk

In diesem Jahr feiern wir 60 Jahre Lebenshilfe Dillenburg – und stellen Menschen vor, die uns seit vielen Jahren begleiten und selbst 60 Jahre alt werden oder geworden sind.

Heute: Aufsichtsratsvorsitzender Christoph Heinigk.

… mehr dazu

Jubiläums-Reihe Doppelt 60: Uwe Brückmann

In diesem Jahr feiern wir 60 Jahre Lebenshilfe Dillenburg – und stellen Menschen vor, die uns seit vielen Jahren begleiten und selbst 60 Jahre alt werden.

Heute: Uwe Brückmann, Leitung Finanzen und Controlling.

Herr Brückmann, was hat Sie all die Jahre bei der Lebenshilfe gehalten und getragen?

Uwe Brückmann: Als ich vor 37 Jahren aus der freien Wirtschaft zur Lebenshilfe Dillenburg gewechselt bin, war es mir wichtig, dass ich hier für beziehungsweise mit Menschen arbeite und nicht irgendwelche materiellen Dinge bearbeite oder damit Handel betreibe. Ich bin mit der Lebenshilfe Dillenburg gewachsen. Die Lebenshilfe Dillenburg ist in diesen Jahren gewachsen. Man ist mit vielen Menschen in dieser Zeit vertraut geworden. Das Wohl der von uns zu betreuenden Menschen hat dabei immer den höchsten Stellenwert eingenommen. Die Lebenshilfe Dillenburg wurde ein Stück weit Familie, mit all dem, was Familie ausmacht. Ich konnte in all den Jahren den Weg, den die Lebenshilfe Dillenburg gegangen ist und geht, mitgestalten. Das ist sehr schön und lässt einen jeden Morgen gerne zur Arbeit gehen.

Welche Veränderungen bei Strukturen, Finanzen und gesetzlichen Anforderungen haben die Arbeit besonders geprägt?

Uwe Brückmann: In all den Jahren gab es schon einige Veränderungen in der Finanzierung unserer Arbeit innerhalb der Eingliederungshilfe. Vom Selbstkostenblatt, also einer detaillierten Aufschlüsselung aller Kosten, welche dann jährlich mit dem Kostenträger verhandelt werden musste, über das HMB-Metzler-Verfahren als ein Instrument zur Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs von Menschen mit Behinderung, das zur Finanzierung von Leistungen in der Eingliederungshilfe diente, bis hin zur heutigen Form der personenzentrierten Teilhabeplanung aufgrund der Einführung und Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes mit all seinen  Veränderungen in der Finanzierungsform. Aus meiner Sicht ist gerade das jetzige Abrechnungsverfahren und all das, was damit einhergeht, die größte Herausforderung in der Eingliederungshilfe und somit auch in unserer Arbeit. Aber bekannter Weise wächst man ja mit seinen Herausforderungen.

Wo sehen Sie den größten Fortschritt für die Menschen mit Behinderung in den letzten Jahrzehnten?

Uwe Brückmann: Der Mensch mit Behinderung wurde in den letzten Jahren sichtbarer in der Gesellschaft. Es wurden die Bedürfnisse des Menschen mit Behinderung mehr in den Vordergrund gestellt; Themen wie Inklusion, soziale Teilhabe, Barrierefreiheit und öffentliche Wahrnehmung und Sichtbarkeit sind gerade in den letzten Jahren gestärkt worden. Und das ist gut so!

Und persönlich gefragt: Wie blicken Sie auf die jetzt eigenen 60 Jahre zurück?

Uwe Brückmann: Im Großen und Ganzen mit Dankbarkeit. Dankbar für die vielen Dinge, die ich in meinem Leben erlebt habe. Für die Menschen, die ich kennenlernen durfte, die Erfahrungen, welche ich gemacht habe. Da gehören schwere Zeiten genauso dazu wie die schönen Zeiten.

Jubiläums-Reihe „Doppelt 60“: Dirk Botzon

In diesem Jahr feiern wir 60 Jahre Lebenshilfe Dillenburg – und stellen Menschen vor, die uns seit vielen Jahren begleiten und selbst 60 Jahre alt werden.

Den Anfang macht unser Vorstandsmitglied Dirk Botzon.

Wie hat sich Ihr Blick auf die Lebenshilfe in den verschiedenen Rollen verändert – vom Zivi über die Werkstattleitung bis in den Vorstand?

Dirk Botzon: Das ist eine interessante Frage. Ich habe die Lebenshilfe Dillenburg im Laufe der Zeit ja aus drei verschiedenen Perspektiven kennengelernt. Hierdurch hatte ich die Gelegenheit, die wertvolle Arbeit vor Ort in unseren Einrichtungen und Diensten zu erleben.

Gerade die Zeit als Zivildienstleistender hat mich nachhaltig geprägt. Ich war tief beeindruckt – einerseits von den Menschen, die von der Lebenshilfe begleitet werden, und andererseits von der Hingabe und Überzeugung der hauptamtlichen Mitarbeitenden. Dies hat in mir schon früh den Wunsch geweckt, ein Teil dieser Organisation werden zu wollen. Der sich dann ja später auch erfüllt hat.

In meiner Zeit als Werkstattleiter habe ich die Lebenshilfe als dynamische Organisation mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten erlebt. Nach meinem Einstieg in Dillenburg hatte ich das Privileg, damals die neue Werkstatt in Flammersbach mitplanen und eröffnen zu dürfen. Dies war ein spannender Prozess und eine schöne Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Diese Zeit war – ähnlich wie heute ­-   von Aufbruch, Gemeinschaft und Entwicklungsfreude geprägt.

Mein Wechsel im Jahr 2009 in die Geschäftsführung/Vorstand eröffnete mir schließlich noch mal einen viel breiteren und umfassenderen Blick auf die Gesamtorganisation. Was sich bis heute wie ein roter Faden durchzieht, ist die Erfahrung, dass die Lebenshilfe Dillenburg strukturell hervorragend aufgestellt ist und hochmotivierte und kompetente Mitarbeitende beschäftigt. Ich bin froh und dankbar, Vorstand einer so tollen Organisation sein zu dürfen.

Im Rahmen der diesjährigen Visions- und Strategieentwicklung haben wir uns mit dem Leitbild beschäftigt und es wurde sehr deutlich, wie tragfähig das Wertefundament der Lebenshilfe Dillenburg ist. Es ist ein wertvolles Erbe unserer Gründungsväter, auf welches wir aufbauen und das wir mit in die Zukunft nehmen. Wirtschaftlich solide aufgestellt, waren und sind wir zudem den vielfältigen Herausforderungen gut gewachsen. Das ist heute wichtiger denn je.

Welche Begegnungen oder Erlebnisse haben Sie besonders geprägt?

Dirk Botzon: In Summe sind es die zahllosen Begegnungen mit den vielen tollen Menschen, mit denen ich in meiner Arbeit zu tun habe bzw. hatte. Dabei konnten die Anlässe traurig oder fröhlich sein – so wie das Leben halt ist. Zu meinen traurigsten Erfahrungen zählt, dass ich in meiner Zeit als Werkstattleiter den Angehörigen einer Beschäftigten die Nachricht vom Tod ihrer Tochter infolge eines unerwarteten medizinischen Notfalls überbringen musste.

Auf der anderen Seite gab und gibt es viele Erlebnisse, über die ich mich freue. Sei es die Hochzeit zweier Werkstattbeschäftigten, zu der ich eingeladen war, oder einfach nur die herzlichen Begegnungen im (Arbeits-)Alltag, bei denen auch viel gelacht wird. Mit Blick auf die Menschen, die wir begleiten, ist es immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welch bewundernswerter Kraft, Haltung und Freude sie ihr Leben meistern.

Was wünschen Sie der Lebenshilfe und den Menschen, die hier begleitet werden, für die Zukunft?

Dirk Botzon: Ich wünsche der Lebenshilfe Dillenburg, auch in Zukunft ihren Auftrag mit Mut, Energie und Freude zu verwirklichen. Es geht darum, den Menschen, die wir begleiten, als starke Gemeinschaft eine Heimat zu geben, ihnen Teilhabe zu ermöglichen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Das kommt auch in der Vision zum Ausdruck, die wir als Verein in diesem Jahr neu formuliert haben.

Und ganz persönlich: Was bedeutet es Ihnen, im Jubiläumsjahr der Lebenshilfe selbst 60 Jahre alt zu werden?

Dirk Botzon: Es ist ein schönes Gefühl der Verbundenheit und eine gute Gelegenheit, beruflich und privat zurückzublicken. Und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten, um auch den weiteren Weg in die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Lothar Klein fährt 38 Jahre für die Lebenshilfe

Fast vier Jahrzehnte lang war er für viele Menschen mit Behinderung der Mann hinterm Steuer und eine verlässliche Konstante auf Reisen: Lothar Klein aus Simmersbach. Von 1987 bis 2025 begleitete der heute 73-Jährige unzählige Gruppen der Lebenshilfe Dillenburg auf Reisen – und prägte dabei vor allem eines: die Urlaubsfahrten nach Viums in Südtirol. Ende August endete diese Ära: Vom 24. August bis zum 1. September bot er zum letzten Mal die große Fahrt in den kleinen Ferienort nahe den Dolomiten an. „War schon alles ne schöne Zeit“, sagt er rückblickend.

… mehr dazu

Ein Fest für Sprache und Miteinander

Ein Abend voller Wortwitz, Nachdenklichkeit und gelebter Inklusion: Der 21. Scheunen-Slam am Freitag in der Herborner Kulturscheune war ein Fest für Sprache und Miteinander. Vor ausverkauftem Haus trat die „Crème de la Crème“ der deutschsprachigen Slam-Szene zum Dichterwettstreit an – mit einem außergewöhnlichen Programm zum 60-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Dillenburg.

… mehr dazu

„Fiesta“ in der Kanzlei Heinigk

Ausgelassene Feierstimmung. Gäste an einem Tisch. Bunte Lebensfreude. Ein Gemälde – passend zu den vielen Jubiläumsfeierlichkeiten der Lebenshilfe Dillenburg in diesem Jahr. Nun hat es seine neue Heimat gefunden. In der Kanzlei Heinigk in Eibelshausen. 

… mehr dazu

Worte, Vielfalt und gelebte Inklusion

Am Freitag, 26. September, verwandelt sich die KulturScheune Herborn erneut in einen Ort voller Sprachkunst, Emotion und Begegnung: In erneuter Kooperation mit der Lebenshilfe Dillenburg findet dort der 21. Scheunen-Slam statt.

… mehr dazu

Werkstatt präsentiert sich vielen Besuchern

Schrauben, erleben, staunen – die Lebenshilfe-Werkstatt Flammersbach hat am Donnerstag ihre Türen geöffnet und Hunderte Besucher angelockt. Mitmachstationen luden dazu ein, selbst Hand anzulegen und Produktionsschritte auszuprobieren.

… mehr dazu

Gelungener Neustart in Ewersbach

Montag, 18. August, 8.30 Uhr: Der erste Bus mit Beschäftigten und Gruppenleitern der Lebenshilfe-Werkstatt Eibelshausen fährt auf dem Hof der neuen Aktenvernichtungshalle in Ewersbach vor. Mit an Bord: Aufregung, aber auch Vorfreude auf den Neustart eines bewährten Arbeitsbereichs. Die Aktenvernichtung der Dillenburger Werkstätten ist nun offiziell umgezogen.

… mehr dazu