Inklusion auf Griechisch

„Oma, schummelst du?“ Die 80-Jährige grinst schelmisch und greift die nächste Karte vom Stapel. Ihr Gegenüber liest die aufgedeckten Zahlen vor. Pénte. Eptà. „Ein bisschen Griechisch kann ich – durch die Oma.“ Die Oma, die er fast täglich nach seiner Arbeit in den Dillenburger Werkstätten besucht. Und die in Wahrheit gar nicht seine leibliche Oma ist. Doch das ist egal. „Denn die Familie Faitas ist ja wie meine eigene Familie.“

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“Menschen wie ich fallen durchs Raster”

„Menschen wieder in den Arm nehmen zu dürfen.“ Das wünscht sich Jessica Klaudy. Für die Zeit nach Corona. „Denn das ist es, was mir am meisten fehlt. Das Zwischenmenschliche.“ Die 33-Jährige ist aufgrund ihrer Behinderung seit einem Jahr fast durchgängig daheim. Sie zählt zur Risikogruppe – und fühlt sich von der Politik übersehen. „Menschen wie ich benötigen viel mehr Aufmerksamkeit – gerade in dieser Zeit.“

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